Gefährdungsbeurteilung ! ! Änderung im Mutterschutzgesetz

Übergangsfrist für die Umsetzung einer Gefährdungsbeurteilung für schwangere Frauen ist abgelaufen.

Seit 01.01.2019 muss eine anlassunabhängige Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden. Das bedeutet, für jeden Arbeitsplatz muss beurteilt werden, ob Gefahren für werdende oder stillende Mütter zu erwarten sind. Unabhängig davon, ob der jeweilige Arbeitsplatz mit einer schwangeren oder stillenden Frau besetzt ist oder nicht.
Gewerbeaufsichtsämter und Berufsgenossenschaften können dies bei Betriebsbesichtigungen prüfen. Das Fehlen dieser anlassunabhängigen Gefährdungsbeurteilung kann zu erheblichen Bußgeldern führen.

Zum Verständnis: Normalerweise werden Gefährdungsbeurteilungen vor der ersten Aufnahme einer Tätigkeit, einer neuen Arbeitsumgebung oder nach Veränderung eines Arbeitsprozesses durchgeführt. <

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